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FAUST II - ein Wirtschaftswunderkrimi

Samstag, 10.05.2014 | 20:00 Uhr · Grundsteinsaal

mit zwei Schauspielern, einem Koffer mit Requisiten und Goethe´s Texten aus dem 1., 4. und 5. Akt von Faust II

Ein Theaterabend zu Geldvermehrung, Krieg, Handel, Piraterie, Liebe und Unsterblichkeit. Goethe, nebenbei auch Finanzminister, zeigt im 2.Teil seines Meisterwerks "Faust" nebenbei die Erfindung von Papiergeld, die Inspiration des Unternehmers - und wie der Teufel bei allem seine Finger im Spiel hat.
Aber es geht um mehr. Und immer mehr.

Es wird gezockt.
Der eine spielt um Zeit.
Der andre um die Seele.
Wer wird gewinnen?

Weniger bekannt und seltener gespielt als der erste Teil des „Faust“, birgt der zweite Teil wahre Schätze an Szenen und Texten zu den aktuellen Fragestellungen von Wirtschaftswachstum, Geldvermehrung und Unternehmensethik – und dem Wesen des modernen Menschen: Ein hochverschuldeter Staat, der mit Hilfe des Teufels Mephisto eine Finanzblase erzeugt, wird nach deren Platzen erst in einen Bürgerkrieg gezogen um dann, wiederum unterstützt von Mephisto mit virtueller Kriegsführung, die Gegner zu besiegen und den Kreislauf von vorne zu beginnen. Faust, der durch heilsame
Naturkräfte und tiefe Schicksalsbegegnungen immer wieder Inspirationen zu innerem Wachstum erlebt, wird nun Unternehmer, dem Mephisto durch „Krieg, Handel und Piraterie“ Reichtümer zuführt und der doch nicht seinen Besitz geniessen kann:

„So sind am härtsten wir gequält:/ Im Reichtum fühlend, was uns fehlt."

Schauspiel:
Katja Axe und Thomas Ott

Regie:
Angelina Gazquez