Johann Sebastian Bach-Tage

Sa 07.12,2019 | 19:00 Uhr
Das Wohltemperierte Klavier Band 2
So 08.12,2019 | 11:00 Uhr
Die Kunst der Fuge

Am Flügel: Hristo Kazakov

Programm

Die Bremer Stadtmusikanten

So 08.12.2019 | 15:00 Uhr
Grundsteinsaal

Eurythmiemärchen. Vier alte Tiere – ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn – hofften auf ein besseres Leben und wollten sich in einer norddeutschen Stadt einen Namen als Musiker machen. Zum 200-jährigen Jubiläum zeigt das Goetheanum-Eurythmie-Ensemble das bekannte Märchen der Brüder Grimm. Für Kinder ab 5 Jahren. Dauer 45 Minuten

Premiere Leuchtfäden

Sa 28.12.2019 | 20:00 Uhr
Grosser Saal

Das neue Programm des Goetheanum-Eurythmie-Ensemble beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln die Thematik des Überganges, des Dazwischens, der Transition. Musikalisch ist dieses Programm in Würdigung des 250jährigen Jubiläums von Beethovens Geburtstag einem seiner späten Quartette, Opus 132, gewidmet. Dieses Werk mit seinem zentralen langsamen Satz mit dem Titel „Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit in der lydischen Tonart“ ist eine Komposition, die die Thematik des Überganges, der Entwicklung in ganz besonderer Ausprägung verfolgt und in diesem Programm mit Auszügen aus „Das Wasser unserer Träume“ von Marica Bodrožic in einen Dialog tritt. Vor dem Hintergrund der Frage nach der Verwandlung und Metamorphose treten die dramatisch-plastischen Szenerien aus „El cántaro roto“ von Octavio Paz mit Stücken aus „ Je sens un deuxième coeur“ von Kaija Saariaho in ein weiteres kontrastreiches Zwiegespräch. Goetheanum-Eurythmie-Ensemble.

Goethes Faust 1&2

Premiere am 20. – 21. Juni 2020

Erstmals in Kurzfassung. ​2020 zeigt die Goetheanum-Bühne wieder Goethes ‹Faust 1 und 2›.

WEITERE INFOS

TICKETS

SPIELPLAN

ENTFÄLLT: ProArte Konzert 10: Deutsche Romantik

Konzert

Samstag 14.12.2019

Beginn 19:00

Grosser Saal

ENTFÄLLT: ProArte Konzert 10: Deutsche Romantik

Preis: 35.00 CHF , ermässigt 24.00 CHF*

Goetheanum-Bühne

Ticket Reservierung

Mit dem Abschicken reservieren Sie ein Ticket auf Ihren Namen. Das Ticket muss 30 Min. vor Beginn der Veranstaltung abgeholt werden. Falls Sie eine Ermässigung geltend machen wollen, weisen Sie unaufgefordert Ihren Ausweis zu Beginn der Abholung vor. Beachte: Dies ist eine Einzelkartenbestellung für diese Veranstaltung. Nicht für eine ganze Tagung!)

Aufführung

Samstag 25.01.2020

Beginn 19:00

Grundsteinsaal

Penthesilea und Achill. Liebe und Kampf

Penthesilea

Heinrich von Kleist

Wann immer wir versuchen, die Grenze zwischen unserem Ich und einem Du zu überschreiten, gelingt es uns nur in seeligen Momenten. In diesen Momenten bekommen wir das Gefühl, dass wir, mit einem Du vereint, vollkommener, grösser, höher werden, vielleicht sogar göttlich. Wir erhoffen, dem Achill in Kleist’s Penthesilea gleich, dass durch diesen Augenblick ein Mensch als Gott der Erde, geboren wird. Sich-mit-einem-Du-verbinden heisst immer auch etwas opfern. Dieses Opfer ersehnen wir, der Liebe wollen wir uns hingeben. Die Angst, in dem Du sich selber zu verlieren, nimmt aber bald überhand und wir scheitern zurück in unsere gewohnten Bahnen. Wir fühlen uns in unserer Existenz bedroht, wehren uns und verlieren den Wertvollen, das Du. Die Bitterkeit des Verlusts können wir nicht ertragen. So unternehmen wir neue Versuche - vergebens. Wir kämpfen, um uns zu „erhalten“, und wollen in unserem Kampf verstanden werden. In einem solchen Kampf ist jeder Sieg zugleich eine Niederlage, jede Niederlage - ein kleiner Sieg. Beim Scheitern geben wir dem Anderen, dem Du, die Schuld. Die Liebe verliert ihre Geistigkeit, wird zu einem nackten Wunsch, der alles zerstört, manchmal sogar „zerfleischt“. Es folgt der Schmerz, die Ohnmacht, das Todeserlebnis, ein Nullpunkt, durch den man wieder eine Chance bekommt. Wir lernen lieben, sehr sehr langsam lernen wir lieben. Die Schauspieltruppe des Studienganges amwort lädt Sie zur Aufführung des Meisterstücks von Kleist ein, in dem das Wort die Seele ergreift. Valerian Gorgoshidze, Regie; Irakli Shermazanashvili, Musik; Bidzina Sidiani, Bühnenbild/Kostüme/Plakat; Agnes Zehnter, Produktionsleitung; Mariam Gugushvili, Regieassistenz; Noa Benayahu, Tornike Bluashvili, Sandra Giraud, Ursula Hofmann, Harue Iwasaki, Erosi Margiani, Yakir Refaeli, Gaia Termopoli, Konstanze Volbehr, Rahel Wepfer, Schauspiel

Preis: 24.00 CHF , ermässigt 16.00 CHF*

Goetheanum-Bühne

Aufführung

Sonntag 26.01.2020

Beginn 16:30

Grundsteinsaal

Penthesilea und Achill. Liebe und Kampf

Penthesilea

Heinrich von Kleist

Wann immer wir versuchen, die Grenze zwischen unserem Ich und einem Du zu überschreiten, gelingt es uns nur in seeligen Momenten. In diesen Momenten bekommen wir das Gefühl, dass wir, mit einem Du vereint, vollkommener, grösser, höher werden, vielleicht sogar göttlich. Wir erhoffen, dem Achill in Kleist’s Penthesilea gleich, dass durch diesen Augenblick ein Mensch als Gott der Erde, geboren wird. Sich-mit-einem-Du-verbinden heisst immer auch etwas opfern. Dieses Opfer ersehnen wir, der Liebe wollen wir uns hingeben. Die Angst, in dem Du sich selber zu verlieren, nimmt aber bald überhand und wir scheitern zurück in unsere gewohnten Bahnen. Wir fühlen uns in unserer Existenz bedroht, wehren uns und verlieren den Wertvollen, das Du. Die Bitterkeit des Verlusts können wir nicht ertragen. So unternehmen wir neue Versuche - vergebens. Wir kämpfen, um uns zu „erhalten“, und wollen in unserem Kampf verstanden werden. In einem solchen Kampf ist jeder Sieg zugleich eine Niederlage, jede Niederlage - ein kleiner Sieg. Beim Scheitern geben wir dem Anderen, dem Du, die Schuld. Die Liebe verliert ihre Geistigkeit, wird zu einem nackten Wunsch, der alles zerstört, manchmal sogar „zerfleischt“. Es folgt der Schmerz, die Ohnmacht, das Todeserlebnis, ein Nullpunkt, durch den man wieder eine Chance bekommt. Wir lernen lieben, sehr sehr langsam lernen wir lieben. Die Schauspieltruppe des Studienganges amwort lädt Sie zur Aufführung des Meisterstücks von Kleist ein, in dem das Wort die Seele ergreift. Valerian Gorgoshidze, Regie; Irakli Shermazanashvili, Musik; Bidzina Sidiani, Bühnenbild/Kostüme/Plakat; Agnes Zehnter, Produktionsleitung; Mariam Gugushvili, Regieassistenz; Noa Benayahu, Tornike Bluashvili, Sandra Giraud, Ursula Hofmann, Harue Iwasaki, Erosi Margiani, Yakir Refaeli, Gaia Termopoli, Konstanze Volbehr, Rahel Wepfer, Schauspiel

Preis: 24.00 CHF , ermässigt 16.00 CHF*

Goetheanum-Bühne