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Die Mysteriendramen 2012

Die vier Mysteriendramen sind Rudolf Steiners grosser Wurf, den Kernthemen der Anthroposophie eine künstlerische Form zu geben – Reinkarnation und Karma, spirituelle Persönlichkeitsentwicklung, Gemeinschaftsbildung und der Umgang mit dem Bösen. Sie schildern die Krisen und Fortschritte des geistigen und seelischen Entwicklungsweges einer Gruppe von Menschen. Dass die geistige Entwicklung jedes Einzelnen das Schicksal der Gruppe prägt und dass eine Gemeinschaft sich erst dann eine Gemeinschaft nennen kann, wenn sie die Krisen und Irrwege des Einzelnen zu halten vermag, gehört zum Sozial-Visionären der Dramen. Es werden die Schicksalswege der Hauptfiguren so entfaltet, dass sie in vergangene Verkörperungen ins Mittelalter und in die spätägyptische Zeit führen. In gross angelegten Bildern zeigen die Mysteriendramen die Schauplätze dieser früheren Inkarnationen, wie sie sich in Meditation und Traum dieser Personen widerspiegeln. Jeder Schritt in der geistigen Entwicklung setzt die Figuren neuen Einflüssen und Verblendungen des Bösen aus. Dass dabei Luzifer und Ahriman auf einzelnen Etappen auch notwendige Wegbegleiter werden, gehört zum komplexen Verständnis des Bösen, wie es bereits in Goethes Faust angedeutet und in den Mysteriendramen ausgeführt ist.

Website Mysteriendramen www.mysteriendramen.goetheanum.org 

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